Testbericht ASW Genius 100
Einige Jahre haben mich Kompaktlautsprecher nicht wirklich interessiert.
Das war ein Fehler. Denn Kompaktlautprecher haben durchaus Vorteile und einen gewissen Reiz gegenüber Standlausprechern.
Zunächst sei einmal die Optik erwähnt. So eine schöne Kompaktbox wie die Genius 100 auf einem schönen Ständer, das macht etwas her.
Mit ihrer 13 cm Karbonfasermembran und dem 25mm Seidenhochtöner kann die Genius 100 Punkten.
Und nicht nur in Sachen Optik. Die exellente Mittel-Hochton Wiedergabe kann genauso überzeugen wie in den größeren Standboxen der Genius Serie.
Einfach authentisch, warm, charmant, mitreisend.
Der Klang hört sich auch irgendwie frei und losgelöst an, so als ob Stimmen noch dierekter durch mein Ohr wahrgenommen und auf mein entprechendes Hirnareal einwirken können.
Im Tieftonbereich spielt die Genius 100 auf hohem Niveau, kann aber Bauartbedingt Gewitterszenarien nur ansatzweise realistisch wiedergeben.
Abhilfe kann hier ein guter Subwoofer bieten. In dieser Kombination kann ein solches Trio selbst einer ASW Genius 400 totzten. Das schöne an einer solchen Kombination ist, dass ich jetzt in der glücklichen Lage bin frei zu wählen ob ich es eher luftig locker dezent, oder ein Gewitter fühlen möchte.